Am Ende des Uferwegs herrscht eine lebendige Atmosphäre zwischen der Kletterhalle Ostbloc und dem langen Bootsteg. Während auf der Wiese oft Liegestühle verstreut stehen oder Hunde einem Ball hinterherrennen, kontrastieren Bootsarbeiten oder logistische Vorgänge nur wenige Meter weiter dieses Idyll. Genau diese Spannung könnte einen räumlichen Anker für Jugendarbeit darstellen, der Unklarheiten zulässt.

Das „Interkulturelle Beratungs- und Begegnungs Centrum e.V. “ arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und setzt dabei direkt im Alltag vor Ort an. Es geht weniger um einzelne Maßnahmen als um verlässliche Ansprechbarkeit, Unterstützung bei Bildungswegen und Räume, in denen eigene Ideen entstehen können. So bildet sich eine Struktur, die Jugendliche begleitet, stärkt und ihnen im Stadtteil tatsächlich Handlungsspielräume eröffnet.

Das Boot wird über sein Heck und den bestehenden Steg erschlossen. Im hinteren Bereich des Bootes befindet sich neben Lager und WCs ein privater Raum für Rückzug oder Besprechungen. Eine Küche richtet sich als Aktivraum zur Decksterrasse. Die verschiedenen Höhenniveaus eröffnen Räume, die die höher liegende Wiese räumlich mit dem Wasser verbinden. Der großzügige und beheizbarer Gruppenraum im vorderen Bereich öffnet sich sowohl zur Terrasse als auch zum Bug.



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