
Drängende Themen urbaner Entwicklung und räumlicher Teilhabe lassen sich an der Rummelsburger Bucht in Berlin verorten. An Land wie auf dem Wasser leben hier Menschen und Tiere dicht beieinander.
Konflikte und echte Probleme sind entstanden. Der politische Druck ist manifest, neue Regeln für die Seeoberfläche zu finden. Man spürt, dass die Bucht sich ändern wird. Doch wie?
Die Architektur Masterarbeit „Re:boot“ soll einen Weg aufzeigen, wie man die Bucht langfristig gemeinschaftlich organisieren und gestalten könnte.
von_ Benedikt Jährling, Johannes Karger und Lisa Vescovi
bei_ TU Berllin, Natural Building Lab, Prof. Roswag-Klinge
Wissen vor Ort
Atmosphäre
Die Rummelsburger Bucht zeigt sich beim ersten Besuch als idyllischer Ort, der gleichzeitig Berlin ausstrahlt. Bei genauerem Hinsehen zeigen sich allerdings die Konflikte und Probleme.
Analyse

Der nüchterne Blick von oben gehört zu jedem Projekt dazu. Was kann man aus dem Umweltatlas und Geoportal lernen?
Ufer & Uferatlas

Der öffentliche Uferweg ist der räumliche rote Faden der Arbeit. Wir haben das Ufer systematisch im Uferatlas erfasst und darin auch die soziale Schnittstelle der Bucht erkannt.
Wissen hinter dem Tellerrand
Der berechtigte Frust über individuelles Fehlverhalten in der Nachbarschaft darf nicht den Blick auf die zugrunde liegenden strukturellen Faktoren verdecken.

Berlin muss sich mit der Spree beschäftigen. Für eine klimagerechte Stadt ist Wasser eine essentielle und knappe Ressource. Ein Überblick zu den Schwierigkeiten.

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Wie organisieren wir uns eigentlich auf so engem Raum? Ein reflexives Freiheitsverständnis jenseits der einklagbaren Rechte stellt das Miteinander als Alternative zum Gegeneinander vor.
Methodische Reflexion
Architektonische Methoden können wirken wie ein bunter Strauß verschiedener Ansätze. Doch genau in dieser Mischung entsteht wertvolles lokales Wissen und die Grundlage für einen Entwurf, der mehr soll als schön aussehen. Das Erleben, Erheben und Aushandeln des Ortes hat die Arbeit geprägt.
