Kulturhafen

Die Idee zum Kulturhafen entspringt der Arbeit der Spree:publik. Re:boot integriert diese Idee in das vorgeschlagene räumliche Netzwerk.
Der Kulturhafen ist die Basis für ein vielfältiges und nicht-kommerzielles Kulturprogramm an und auf der Bucht. Hier steht immer eine Öffentlichkeit im Vordergrund, die sich aus dem gemeinsamen Tun stärkt – auf der Bühne wie beim Plenum, bei Handwerkelei oder Kinoabenden im Liegestuhl. Gleichzeitig ist der Hafen auch Ort dringend benötigter Infrastruktur, die ein kreislaufgerechtes Leben auf dem Wasser langfristig sichert.

Die lange Spundwand vor der Thalia Grundschule ist ein im warmen Sinne bunter und lauter Ort. Hier trifft die fröhliche Schulhofatmosphäre auf Schulter an Schulter liegende Boote. Diese Boote sind Wohnboote, die hier öffentlich ein Stück Spundwand pachten und auch Kulturflöße der Spree:publik. Jeden Sommer erweckt der Rummel auf der Bucht diesen Ort zum Leben. Auch alltäglich ist hier viel Lauf-, Rad- und Spaziergangsverkehr.



Die Initiative „Spree:publik“ setzt sich seit Jahren für eine gemeinschaftliche und nicht-kommerzielle Nutzung der Berliner Gewässer ein und ist auch an der Rummelsburger Bucht aktiv. Wasser ist für alle da. Dieser Anspruch prägt ihr Engagement für subkulturelle Nutzungen und das Wohnen auf dem Wasser als lebendiger Teil der Stadt. Diese ehrenamtliche Arbeit ist wichtige Grundlage für eine gemeinschaftliche Bucht, die Wasser und Land zusammen denkt.
Die vorgeschlagene Architektur bietet dienende Räume im hinteren Teil der Schute, um ein nicht-kommerzielles und kreislauffähiges Leben auf der Bucht zu unterstützen. Lager, WC, Technik und eine kleine Werkstatt. Im vorderen Bereich ensteht ein nutzungsoffener Raum mit Theke. Für ein Plenum am Mittwoch, oder ein Bootscafé am Wochenende. Das Dach ist zugänglich und eröffnet Blicke auf die Bucht und das Kulturprogramm. Eine am Ufer befindliche Sitztreppe schafft einen Treffpunkt und gleichzeitig auch Ränge für das Publikum.
ZEichnungen



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